Save the Date: Sportschiffertag & Tag des Breitensports in Wiesbaden

AKTUELLES

Save the Date: Sportschiffertag & Tag des Breitensports in Wiesbaden

SBV-Mitglieder, Tourenskipper und Fahrtensportler treffen sich traditionell einmal im Jahr zum Feiern, dem Austausch mit Gleichgesinnten und natürlich zur Ehrung der Sieger des DMYV-Fahrtenwettbewerbs des Vorjahres zum Sportschiffertag und Tag des Breitensports.

Diesmal geht’s am 10. und 11. Oktober 2026 nach Wiesbaden.

Gefeiert wird im historischen Wiesbadener Kurhaus. Als gemeinsames Ausflugsziel ist u.a. die reizvolle Umgebung des Nerobergs im Fokus der Veranstalter.
Das Kurhaus ist ein prunkvolles Zentrum für Kultur und Events, umgeben von der eleganten Wilhelmstraße, während der Neroberg ein beliebtes Naherholungsgebiet mit Panoramablick und historischem Flair ist, erreichbar über die historische Nerobergbahn. Beide Orte sind zentrale Elemente des Wiesbadener Kur- und Stadtbildes und bieten eine Mischung aus Kultur, Natur und Entspannung.

Weitere Infos gibt’s zu einem späteren Zeitpunkt auf der Website des DMYV – jetzt geht`s erstmal darum, den Termin am Wochenende des 10. und 11. Oktober im Terminkalender festzuhalten.

Quelle Text: www.dmyv.de
Foto: jmarti20 auf www.pixabay.com

Save the Date: Sternfahrt nach Dausenau mit Skippertreffen

AKTUELLES

Save the Date: Sternfahrt nach Dausenau mit Skippertreffen

Nach dem erfolgreichen Skippertreffen in Dausenau im Jahr 2023 ist im September 2026 eine Neuauflage geplant.

Fahrtenskipper sind vom 11. bis zum 13. September 2026 eingeladen, mit ihren Booten an der Sternfahrt in die schöne Lahn-Stadt zu kommen und gemeinsam zu feiern, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und das schöne Revier und das historische Dausenau in Rheinland-Pfalz zu besuchen.

Das Treffen wird vom Kultur- und Heimatring Dausenau in Kooperation mit dem Landesverband Motorbootsport Rheinland-Pfalz, dem Verein ProLahn, dem Deutschen Motoryachtverband, und der Sportbootvereinigung im DMYV veranstaltet.

Dausenau an der Lahn ist nicht nur historisch ein interessanter Ort. Auch Skippertreffen und Sternfahrten nach Dausenau haben im DMYV eine gute Tradition, die mit der Sternfahrt 2023 neu belebt wurde und jetzt eine Fortsetzung findet.

Mit dem Termin Mitte September bietet sich das Skippertreffen als schöner Abschluss der Saison 2026 an und sollte daher fest im Terminkalender der Tourenskipper eingetragen werden. Weitere Infos: DMYV.

Quelle Text & Bild: www.dmyv.de

Auf den Spuren der Kohle – geführte Sportbootfahrten des LV NRW

AKTUELLES

Auf den Spuren der Kohle – geführte Sportbootfahrten des LV NRW

Nach dem großen Erfolg der ersten geführten Sportbootfahrt des DMYV Landesverbands Nordrhein-Westfalen e.V. im Jahr 2025 wird die beliebte Tour im Jahr 2026 fortgesetzt.

Bereits während der Fahrten Teil 1 und Teil 2 im vergangenen Jahr erreichten den Verband zahlreiche Anfragen, ob diese besondere Reise erneut angeboten werde.
Die klare Antwort lautet: Ja – die Fahrt wird 2026 mit den Teilen 3 und 4 fortgesetzt.

Teil 3 – Durch das Ruhrgebiet:
Auf den Spuren der Kohle

Montag, 20. Juli bis Mittwoch, 29. Juli 2026

Der dritte Teil der geführten Sportbootfahrt steht ganz im Zeichen der Industriekultur des Ruhrgebiets. Unter dem Motto „Auf den Spuren der Kohle“ führt die rund 169 Kilometer lange Strecke durch eine der geschichtsträchtigsten Regionen Deutschlands.
Auf dem Weg werden 7 Schleusen passiert und 4 Besichtigungen angeboten, die den Teilnehmenden einen eindrucksvollen Einblick in Technik-, Industrie- und Schifffahrtsgeschichte ermöglichen:

LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg
Trainingsbergwerk
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Historische Dampfmaschine

Diese Etappe verbindet sportliches Bootfahren mit kulturellem und historischem Mehrwert und macht den Strukturwandel des Ruhrgebiets vom Wasser aus erlebbar.

Teil 4 – Rhein, IJssel & Meer:
Friesland und Dollart

Freitag, 31. Juli bis Mittwoch, 12. August 2026

Im Anschluss folgt Teil 4 der Fahrt mit einer Länge von rund 422 Kilometern und 9 Schleusen. Die Route führt über Rhein und IJssel in Richtung Friesland und Dollart.
Ein besonderes Highlight ist – abhängig von der Wetterlage – die geplante Überfahrt über das IJsselmeer, die im vergangenen Jahr leider nicht realisiert werden konnte. Gelingt diese Passage, erwartet die Teilnehmenden ein einmaliges nautisches Erlebnis zwischen Binnen- und Küstenrevier.

Teilnahme und Anmeldung
Mit den Teilen 3 und 4 setzt der DMYV Landesverband Nordrhein-Westfalen seine erfolgreiche Reihe geführter Sportbootfahrten fort und bietet erneut eine attraktive Kombination aus Gemeinschaft, nautischer Herausforderung und regionaler Geschichte.

Teilnehmen können Boote bis 13 Meter Länge, maximal 4,4 Meter Durchfahrtshöhe und 1,5 Meter Tiefgang. Die Reisegeschwindigkeit sollte nicht geringer als 10 km/h sein. Der Skipper muss Inhaber des Sportbootführerscheins „Binnen“ sein. Das Boot muss mit einem passenden Ankergeschirr, einer Funkausrüstung und einer vollständigen Rettungsausrüstung ausgestattet sein.

Sportbootcrews können sich beim Organisator der Fahrten, Thomas Torzecki unter der Mailadresse gefuehrte-fahrt(at)gmx.deoder telefonisch unter +49 209 1717 11 93 anmelden und weitere Infos erhalten.

Mehr Infos auf den Seiten des DMYV.

Quelle Text & Bild: www.dmyv.de

Sicher zum Führerschein: Mit einer vom DMYV anerkannten Ausbildungsstätte

AKTUELLES

Sicher zum Führerschein: Mit einer vom DMYV anerkannten Ausbildungsstätte

Wer einen Bootsführerschein oder Funkschein erwerben möchte, trifft eine Entscheidung mit Verantwortung – für sich selbst, für die Crew und Gäste und für die Sicherheit auf dem Wasser. Deshalb ist die Wahl der richtigen Ausbildungsstätte so entscheidend.

Vom DMYV anerkannte Ausbildungsstätten arbeiten nach klaren, nachvollziehbaren Qualitätskriterien – geprüft durch den Deutschen Motoryachtverband e.V. (DMYV) und mit dem Anspruch, Bewerberinnen und Bewerber fachlich fundiert, sicher und praxisnah auf ihre Prüfung und die spätere Fahrpraxis vorzubereiten.

Qualität, die überprüft wird
Der Deutsche Motoryachtverband setzt sich im Rahmen seiner satzungsgemäßen Ziele dafür ein, die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf dem Wasser nachhaltig zu verbessern. Dafür braucht es Ausbildungsstandards, auf die sich angehende Skipperinnen und Skipper verlassen können.

Aus diesem Grund verleiht der DMYV das Prädikat „Vom DMYV anerkannte Ausbildungsstätte“ ausschließlich an Ausbildungsstätten, die sachlich und personell dauerhaft nachweisen, dass sie eine qualifizierte, strukturierte und umfassende Ausbildung gewährleisten.

Die Voraussetzungen werden dabei nicht nur auf dem Papier, sondern real geprüft:

Vor Ort durch einen Beauftragten des DMYV
zusätzlich hinsichtlich der Ausbilderqualifikation durch das Referat Ausbildungsstätten
So entsteht ein verlässliches Qualitätsmerkmal, das Bewerbenden echte Orientierung bietet.

Prädikat für Qualität
Wer eine Ausbildungsstätte mit dem Prädikat „Vom DMYV anerkannte Ausbildungsstätte“ wählt, erkennt auf den ersten Blick:

Hier wird nach überprüften Standards ausgebildet.
Hier unterrichten qualifizierte Ausbilder
Hier stehen geeignete Unterrichtsräume, Lehrmittel und Ausbildungsboote zur Verfügung.
Hier gibt es Ausbildung, die Prüfung und Praxis gleichermaßen im Blick hat.
Das Prädikat ist damit ein Gütesiegel mit Inhalt.

Was das Prädikat in der Praxis bedeutet

1) Professionelle Ausbildung – mit passenden Räumen und Ausstattung

DMYV-anerkannte Ausbildungsstätten verfügen über Unterrichtsräume, die uneingeschränkt für die Ausbildung nutzbar sind und eine moderne Lernumgebung bieten – inklusive notwendiger Lehrtechnik sowie geeigneter Arbeitsplätze.

2) Lehrmittel, mit denen man wirklich lernt

Eine qualifizierte Ausbildung braucht qualifizierte Materialien. Anerkannte Ausbildungsstätten halten Lehrmittel in ausreichender Anzahl bereit – auch digital – darunter u. a. Kartenbestecke, Navigationsunterlagen, Vorschriftentexte und aktuelle Informationsmedien.

3) Sicherheit durch geeignete Ausbildungsboote

Praxisnähe heißt auch: Praxis auf passenden Booten.
DMYV-anerkannte Ausbildungsstätten weisen eine ausreichende Zahl geeigneter Ausbildungsboote nach – inklusive der geforderten Ausrüstung (z. B. Rettungsmittel, Feuerlöscher, Anker, Fender, Leinen) und entsprechendem Versicherungsschutz.

4) Qualifizierte Ausbilder – mit DMYV-Ausbilderlizenz

Der wichtigste Faktor in jeder Ausbildung ist der Mensch, der sie vermittelt.
Darum gilt: In DMYV-anerkannten Ausbildungsstätten müssen Ausbilder eine DMYV-Ausbilderlizenz erwerben und dauerhaft die Anforderungen an Qualifikation und Aktualität erfüllen.

Zusätzlich ist auch die Ausbildungsqualität organisatorisch abgesichert:
à Maximal 20 Teilnehmende pro Ausbilder

Das bedeutet: Lernen mit Betreuung statt Massenkurs.

Ein Zeichen, dem man vertrauen kann
Mit der Anerkennung erhalten Ausbildungsstätten:

eine Urkunde über die Verleihung des Prädikats
ein offizielles Wandschild „Vom DMYV anerkannte Ausbildungsstätte“
Für Interessenten ist das ein klares Signal:
Diese Ausbildungsstätte wurde geprüft – und verpflichtet sich dauerhaft zu Qualität.

Ihre Ausbildung verdient einen verlässlichen Standard
Mit einer vom DMYV anerkannten Ausbildungsstätte entscheiden Sie sich für:

✔ geprüfte Voraussetzungen
✔ qualifizierte Ausbilder
✔ geeignete Lehrmittel und Ausbildungsboote
✔ fundierte Vorbereitung auf Prüfung und Praxis
✔ echte Orientierung durch ein anerkanntes Gütesiegel

Zwei Logos – ein Versprechen:
Die vom DMYV anerkannten Ausbildungsstätten erfüllen hohe Qualitätskriterien für eine gute Ausbildung!


Quelle Text & Bild: www.dmyv.de

Leinen los – Fahrtenwettbewerb des DMYV

AKTUELLES

Leinen los – Fahrtenwettbewerb des DMYV

Der Deutsche Motoryachtverband e.V. (DMYV) schreibt auch in diesem Jahr wieder einen Wettbewerb für Fahrten von Motorbooten und Motorseglern auf See- und Binnengewässern aus.Diese Ausschreibung gilt auch für Trailer- und Charterboote.
Teilnehmen können alle Mitglieder von Verbandsvereinen des DMYV in ihrer Eigenschaft als Führer eines Motorbootes. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen (auch im Ausland) die Schiffsführung innehaben und den für das Fahrtgebiet erforderlichen Befähigungsnachweis besitzen. Unterstützt wird der Wettbewerb vom DMYV-Partner der Pantaenius-Versicherung.

Fünf Wertungsklassen
Gewertet wird in fünf Klassen: Die KLASSE A gilt für Motorboote bis 8 Meter Länge, KLASSE B für Motorboote über 8 Meter Länge und einer möglichen Geschwindigkeit von mehr als 10 Knoten (18,52 km/h – Gleiter, Halbgleiter, schnelle Verdränger), in der KLASSE C werden alle Motorboote über 8 Meter Länge und einer Höchstgeschwindigkeit von weniger als 10 Knoten (Verdränger) gewertet. In einer Extra-Klasse JUGEND werden Teilnehmende bis einschließlich 27 Jahren gewertet und die Klasse MASTERSPORT steht allen Schiffsführerinnen und Schiffsführern ab dem 66. Lebensjahr offen.

Unterschiedliche Streckenwertungen
In den KLASSEN A/B/C darf die Reisedauer maximal 14 zusammenhängende Kalendertage betragen. In dieser Zeit sind Ruhetage zulässig. Ergeben sich aus dem Logbuch mehr als 14 Reisetage, muss bei der Bewerbung angeben werden, welcher Zeitabschnitt gewertet werden soll.

Anders läuft es in den Klassen JUGEND UND MASTERSPORT:
Gewertet werden die im Laufe des Jahres gefahrene Strecke und die passierten Schleusen, Hebewerke und Tunnel. Ruhetage werden nicht gewertet.

Jede Bewerbung kann nur in einer Klasse erfolgen. Alle weiteren Ausschreibungs-Infos können Bewerber und Interessenten der Broschüre „Ausschreibung Fahrtenwettbewerb“ entnehmen, die HIER im Download zur Verfügung steht. Das entsprechende Anmeldeformular finden Sie HIER (externer Link zum DMYV).

Einsendeschluss am 15. November
Einsendeschluss der Bewerbungsunterlagen an den Deutscher Motoryachtverband e.V., Referat Breitensport, Landesverbände und Vereine, Vinckeufer 12-14, 47119 Duisburg (es gilt das Datum des Poststempels) ist der 15. November 2026.

Quelle Text & Bild: www.dmyv.de

Dozenten für die Trainerausbildung im DMYV gesucht

AKTUELLES

Dozenten für die Trainerausbildung im DMYV gesucht

Der Deutsche Motoryachtverband e.V. (DMYV) sucht engagierte und motivierte Dozentinnen und Dozenten, die ihre Leidenschaft, ihr Fachwissen und ihre Erfahrung in die Ausbildung zukünftiger Trainerinnen und Trainer einbringen möchten.

Mit unserer Trainerausbildung C-Lizenz schaffen wir die Grundlage für qualifizierten und sicheren Wassersport in Deutschland. Dafür brauchen wir Menschen wie Sie: Fachleute, die Freude daran haben, Wissen praxisnah zu vermitteln und die nächste Generation von Trainerinnen und Trainern für den Wassersport zu begeistern.

Ihre Aufgabe

  • Im Rahmen der Online-Module gestalten Sie eigenständig einen Themenbereich.
  • Sie bereiten Ihre Inhalte vor, entwickeln anschauliche Beispiele und führen interaktive Online-Sitzungen mit den Teilnehmenden durch.
  • So tragen Sie direkt dazu bei, dass die Trainerinnen und Trainer von morgen bestens auf ihre Aufgaben vorbereitet sind.

Themenfelder, in denen wir Unterstützung suchen, sind unter anderem:

  • Prävention und
  • Sicherheit
    Trainingsmethoden im Wassersport
  • Mentaltraining
  • Motorenkunde und Technik
  • Verhalten auf dem Wasser & Grundlagen des Bootsführerscheins
  • Aufsichtspflicht, Rechte und Pflichten des Trainers
  • Weitere relevante Inhalte, die Sie einbringen möchten

Bewerben Sie sich gerne auf einzelne Themenfelder!

Was wir Ihnen bieten

Die Möglichkeit, Ihr Fachwissen in eine zukunftsorientierte Ausbildung einzubringen
Gestaltungsspielraum in der Umsetzung Ihrer Online-Module
Einen aktiven Austausch in einem motivierten Ausbilderteam
Eine Aufwandsentschädigung für Ihre Dozententätigkeit

Was wir uns wünschen

Fundierte fachliche Kompetenz in Ihrem Themengebiet
Begeisterung fürs Lehren und pädagogisches Geschick
Zuverlässigkeit in Vorbereitung und Durchführung

👉 Haben Sie Lust, mit uns gemeinsam die Trainerausbildung zu gestalten und den Wassersport in Deutschland nachhaltig zu fördern?
Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht!

Bitte senden Sie uns eine kurze Vorstellung Ihrer Person und Ihrer Fachgebiete an: jugendsport(at)dmyv.de

Gemeinsam machen wir Wassersport stark – unterstützen Sie uns bei der Ausbildung der Trainerinnen und Trainer von morgen!

>> Zur Webseite des DMYV

Quelle Text & Bild: www.dmyv.de

DMYV warnt vor Rechtschaos in der Sportschifffahrt

AKTUELLES

DMYV warnt vor Rechtschaos in der Sportschifffahrt

Der Deutsche Motoryachtverband e.V. (DMYV) übt deutliche Kritik am Referentenentwurf des Bundesministeriums für Verkehr zur Neuregelung der Sportschifffahrt.

Der Entwurf sei offensichtlich rechts- und verfassungswidrig, führe zu einem vollständigen Zusammenbruch des bestehenden Fahrerlaubnissystems und gefährde damit die Sicherheit auf Binnen- und Seeschifffahrtsstraßen, so der DMYV in einer offiziellen Stellungnahme.

Kern des Problems ist die geplante Einführung sogenannter „vom Verkehrsministerium anerkannter Verbandsscheine“, die an die Stelle des amtlichen Sportbootführerscheins treten sollen.
Der DMYV stellt klar: Was der Entwurf vorsieht, ist keine Modernisierung, sondern eine rechtswidrige Privatisierung staatlicher Aufgaben.

1. Abschaffung der Fahrerlaubnisbehörden
Der Entwurf soll die Sportbootführerscheinverordnung vollständig aufheben – einschließlich der bestehenden Beleihungen, über die DMYV und DSV im staatlichen Auftrag Fahrerlaubnisse erteilen. Neue Beleihungen sind ausdrücklich nicht vorgesehen.

Damit schafft das Ministerium alle Behörden ab, die Fahrerlaubnisse erteilen dürfen, hält aber gleichzeitig an der Fahrerlaubnispflicht fest.
Ein Fahrerlaubniserfordernis ohne zuständige Behörden ist rechtlich unmöglich und führt zwangsläufig ins Rechtschaos.

2. Staatliche Aufgaben dürfen nicht „durch die Hintertür“ privatisiert werden
Bundesgesetze schreiben unmissverständlich fest, dass die Erteilung von Befähigungszeugnissen und die Gewährleistung der Verkehrssicherheit Aufgaben des Bundes sind.
Die geplanten Verbandsscheine würden jedoch ohne jede Beleihung und damit ohne staatliche Autorität ausgestellt.

Der DMYV warnt: Das Ministerium will seine Verantwortung delegieren – entgegen klaren gesetzlichen Vorgaben.
Eine solche Privatisierung ist „offensichtlich rechtswidrig“ und verstößt gegen das Binnenschifffahrtsaufgabengesetz, das Seeaufgabengesetz sowie gegen Art. 89 Abs. 2 GG.

3. Missachtung des Parlaments
Die Privatisierung staatlicher Prüfungs- und Erlaubnisbefugnisse bedarf eines Parlamentsgesetzes. Eine solche grundlegende Systemänderung einfacher per Verordnung vorzunehmen, ist ein schwerwiegender Verstoß gegen demokratische Grundregeln.

4. Unwirksame „Verbandsscheine“ – mit Ansage
Der DMYV betont: Sollte die Verordnung in Kraft treten, wären alle darauf basierenden „Verbandsscheine“ von Anfang an unwirksam.

Fazit: Der Entwurf ist unhaltbar
Der DMYV kommt zu einem eindeutigen Ergebnis:
Der Verordnungsentwurf ist gesetzeswidrig, verfassungswidrig und praktisch nicht vollziehbar.
Er würde ein funktionierendes System zerstören, ohne einen rechtskonformen Ersatz zu schaffen. Die geplante Regelung ist nicht reformfähig – sie ist grundsätzlich verfehlt.

Der Verband fordert das Bundesverkehrsministerium auf, den Entwurf bzgl. des Befähigungswesens vollständig zurückzuziehen und neu zu konzipieren.

Die Stellungnahmen des DMYV, die an das Bundesministerium für Verkehr versandt wurden, stehen HIER und HIER im Original zum Download zur Verfügung (externe Links).

Ein Interview der Redaktionen der Fachmagazine Yacht und boote zum Thema mit Hanna Steingröver, Leiterin der öffentlichen Auftragsverwaltung des Deutschen Segler-Verbands (DSV) und Gerhard Militzer, dem operativen Geschäftsführer des Bereichs Staatliche Befähigungsprüfungen in der Sportschifffahrt beim Deutschen Motoryachtverband (DMYV) lesen Sie HIER (externer Link).

Quelle Text : www.dmyv.de

Online-Petition gegen Abschaffung des amtlichen SBF

AKTUELLES

Online-Petition gegen Abschaffung des amtlichen SBF

Mit der Abschaffung der amtlichen Sportboot-Führerscheine will das Bundesministerium für Verkehr das seit Jahrzehnten bewährte System der Beleihung des Deutschen Motoryachtverbands (DMYV) und des Deutschen Segler Verbands (DSV) für ein faires und unabhängiges Prüfungswesen über den Haufen werfen.

Über eine Online-Petition werden jetzt Unterschriften dagegen gesammelt.

Rechtschaos statt Bürokratie-Abbau
Angeblich dient dieser Schritt dazu, Bürokratie abzubauen und den Markt zu öffnen. Tatsächlich droht ein Rechtschaos! Würden die Änderungen so in Kraft treten, wie laut des aktuellen Referentenentwurfs zur neuen Sportbootführerschein-Verordnung vorgesehen, würde dies die Bürokratie verstärken, ein völlig unübersichtliches Wirrwarr an verschiedenen Verbandsscheinen erzeugen, deren rechtliche Wirksamkeit zudem angezweifelt werden darf, wie aus einer Stellungnahme des DMYV hervorgeht.

Nachteile für Bootsschulen und Prüflinge
Des Weiteren wären die Unabhängigkeit der Prüfungen, ein faires und für alle gleiches Prüfungswesen und die Möglichkeiten, im Bereich des eigenen Wohnortes die Prüfungen abzulegen in Gefahr. Der DMYV, der DSV, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), Verbände der Berufsschifffahrt, zahlreiche weitere Wassersportverbände, das Schleswig-Holsteinische Wirtschaftsministerium und viele Andere kritisieren die Pläne scharf.

Online-Petition gestartet
Gegen diese Änderungen hat jetzt die vom DMYV als Ausbildungsstätte anerkannte Bootsfahrschule Poseidon Saarlouis eine Online-Petition gestartet, die bereits über 3000 Unterschriften (Stand 01.12.2025) erhalten hat.

Unter dem Link: https://www.change.org/NeufassungBootsfuehrerschein können auch Sie ihre Stimme abgeben und sich dafür einsetzen, dass es auch in Zukunft ein faires, unabhängiges, einheitliches und unbürokratisches Prüfungswesen gibt.

Das stellt sicher, dass gut ausgebildete zukünftige Skipperinnen und Skipper ihre Befähigung zur Führung eines Sportbootes nachweisen können und die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf den Wasserstraßen gewährleistet ist.

Weitere Infos auch im Interview mit den Verantwortlichen des DMYV und DSV finden Sie HIER (externer Link).

Die offiziellen Stellungnahmen des DMYV an des Verkehrsministeriums finden Sie HIER und HIER (externe Links).

Quelle Text : www.dmyv.de
Quelle Bild: www.ask-mediendesign.de

TOURENSKIPPER-TREFFEN DES DMYV IN LEER

AKTUELLES

TOURENSKIPPER-TREFFEN DES DMYV IN LEER

Vom 31. Juli bis zum 3. August findet das große Tourenskipper-Treffen des DMYV im ostfriesischen Leer im Rahmen der Veranstaltung „Leer Maritim“ statt.

Erwartet werden eine große Anzahl von Booten und Yachten aus Deutschland und dem benachbarten Ausland, insbesondere aus den Niederlanden. Ein buntes und informatives Festprogramm erwartet die Tourenskipper neben dem geselligen Miteinander im schönen Hafen von Leer, nur wenige Gehminuten vom hübschen Stadtzentrum mit seinen Restaurants, Cafés, Boutiquen und Geschäften.

Das Programm und das Nennformular sind auf dieser Webseite des DMYV bereits online!

Auch Sportbootskipper ohne „See“-Führerschein haben die Möglichkeit, die letzten Kilometer über die Seewasserstraßen in Begleitung von Inhabern des Sportbootführerschein See zu absolvieren.

JETZT TICKETS SICHERN FÜR DIE OCEAN NIGHT!

Eines der Highlights wird die große Abschlussparty der Leer Maritim 2025, die große “Ocean NIGHT” im Zollhaus am Hafen von Leer, am 2. August ab 22.00 Uhr.

Tickets gibt`s im Vorverkauf für 8,-€ / Abendkasse 10,-€

Für Bootsfahrer und Teilnehmer der Veranstaltung “Leer maritim”, die ihre Teilnahme im Vorfeld angemeldet haben, ist der Eintritt inklusive.

Weitere Infos zum großen Tourenskipper-Treffen in Leer gibt’s per E-Mail unter
breitensport(at)dmyv.de
oder unter:
www.touristik-leer.de/events/veranstaltungshighlights/

Ticketvorverkauf Ocean-Night bei
Eventbride

Quelle Text & Bild: www.dmyv.de
Foto alter Hafen Leer: FeuerQuell Fotografie, Leer

VERBOT ZUM BEFAHREN DER GESPERRTEN WASSERFLÄCHE VOR DEM WEHR KOBLENZ

AKTUELLES

VERBOT ZUM BEFAHREN DER GESPERRTEN WASSERFLÄCHE VOR DEM WEHR KOBLENZ

Aus gegebenen Anlass soll auch an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, das die Absperrung vor dem Wehr der Koblenzer Staustufe in letzter Zeit vermehrt umfahren wird – um den Platz von “klein Nizza” bis zum Wehr hin zu nutzen.

Das kann mitunter lebensgefährlich sein! Und stellt zudem eine Ordnungswidrigkeit dar.

Das Tafelzeichen A1 (nach Anlage 7 der Moselschifffahrtspolizeiverordnung) darf nicht überfahren werden(rote Linie vom Moselufer zur Molenspitze).

Hier das dazugehörige Schild:
Verbot der Durchfahrt und Sperrung der Schifffahrt

Bitte halten Sie sich an die Regeln und weisen Sie ggf. andere SportbootfahrerInnen darauf hin.

Quelle Foto: Wasserstraßen und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn / google maps

Diese Webseite verwendet ausschließlich funktional notwendige Cookies. Nähere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.